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Frankfurt am Main, den 19.09.2018

Wissenschaftler und Luftfahrtpraktiker tauschen sich im HOLM aus

Dritte Air Cargo Konferenz mit mehr als 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer


Manche Dinge darf man ruhig mal beim Namen nennen: Die dritte Air Cargo Conference in Frankfurt war für die Veranstalter ein voller Erfolg. Von den Besucherzahlen her, ebenso wie vom inhaltlichen Rahmen der Konferenz: mit den Schwerpunkten Digitalisierung der Supply-Chain, Innovationen in der Luftfracht und Impulse durch Start-Ups. Am Ende blieb ein beachtlicher Konsens: Die Digitalisierung funktioniert nicht ohne den  Menschen.

Über 180 Teilnehmer waren in das House of Logistics and Mobility (HOLM) am Frankfurter Flughafen gekommen. Die Air Cargo Community Frankfurt (ACCF) hatte gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML), der Frankfurt University of Applied Sciences und der Hochschule RheinMain zum zweitägigen Fachtreffen geladen. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Experten und Praktiker unserem Ruf zum Meinungsaustausch gefolgt sind“, sagte Joachim von Winning, Geschäftsführer der Community. „Die rege Beteiligung ist für uns ein Signal, dass unser Konferenzkonzept sowie die Themen auf der Agenda einen Nerv getroffen haben“, so der Luftfrachtexperte weiter. Intention der Veranstalter war es, das „Beste aus zwei Welten“ zu vereinigen: Wissenschaftler und Luftfrachtpraktiker sollten auf einem gemeinsamen Forum zum  Informationsaustausch und zum Nachdenken über gemeinsame Projekte und Innovationen in der Luftfracht  zusammenkommen. Wie ein roter Faden zog sich dabei das Thema Digitalisierung durch die Key-Notes, die Fragerundenmit dem Publikum und die Gespräche am Rande der Konferenz.

Mehr Mut zur Digitalisierung

„Eine Erkenntnis schwingt in allen Keynotes mit. Wir brauchen mehr Mut zur Digitalisierung, müssen die Menschen aber dort abholen, wo sie stehen“, betonte Joachim von Winning. „Wissenschaftliche Forschungsprojekte zeigen, dass Digitalisierung funktioniert. Unternehmensgründer bringen frischen Wind“, ergänzte Professor Kai-Oliver Schocke von der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA UAS) und Key-Note-Speaker. Auf der Konferenz präsentierten daher auch viele Start-Ups ihre Konzepte. Sei es für neue Buchungsplattformen in der Luftfracht, Analysen von Arbeitsprozessen oder Innovationen im Bereich unbemannter Transportflugzeuge. Am Markt etablierte Unternehmen und Forscher ergänzten das Bild der Digitalisierung durch den Stand eigener Projekte. Zum Beispiel im Bereich des grenzüberschreitenden eCommerce, der Einführung eines Rampensteuerungssystems in der Frankfurter Cargo City Süd (CCS) oder autonom agierender Cargo-Trailer. „Digitalisierung wird anfassbar für Unternehmen“, erklärte Kai-Oliver Schocke weiter. Viele Unternehmen hätten den Impuls zum Aufbruch zur Industrie 4.0 verstanden, sorgten für die Implementierung technischer Prozesse. Das funktioniere aber nur, wenn Mitarbeiter Informationen und Schulungen erhalten und so im Wandel mitgenommen werden. „Vor Digitalisierung darf keiner Angst haben“, so Kai-Oliver Schocke weiter. Die vielen Fragen aus dem Publikum und die Gespräche am Rande der Konferenz haben gezeigt: Es ist wichtig, die Digitalisierung konkret an Beispielen aus der Luftfrachtpraxis zu diskutieren und auf Lösungsansätze zu schauen. „Wir verstehen nun noch besser, dass wir in der Luftfrachtbranche gesamt und am Flughafen Frankfurt nur mit gemeinsamen Konzepten  vorankommen werden“, betonte Joachim von Winning. Die Konferenz hat hierzu eine Plattform geboten.

Weitere Information unter www.FRA-fr8.com 67