Sie möchten diese Information von HOLM mit anderen teilen?

Sie möchten diese Information über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

Facebook Twitter AddThis
×

Besuchen Sie uns:



Förderpartner des HOLM


×
Frankfurt am Main , den 10.11.2017

Metasuchmaschine für Lost and Found

Zentrales Fundbüro optimiert die Suche nach Verlorenem


Bei einem Start-up Pitch Mitte Oktober im House of Logistics and Mobility haben sich junge Unternehmen mit ihren Ideen und Konzepten dem Urteil einer Fachjury gestellt. Wir stellen die Start-ups und ihre Geschäftsideen in Kurz-Interviews vor. In diesem Beitrag präsentieren wir Zentrales Fundbüro. Auf unsere Fragen hat Markus Schaarschmidt (Bild) geantwortet.   

 

Wie sind Sie auf die Idee für Ihr Start-up gekommen?

Markus Schaarschmidt: Ich hatte meinen Rucksack in Frankfurt verloren und natürlich versucht, ihn wiederzufinden. Ich rief überall an – bei der Bahn, umliegenden Hotels, der Polizei und selbstverständlich auch beim städtischen Fundbüro. Die Antwort war überall dieselbe: „Noch haben wir nichts, versuchen Sie es morgen nochmal.“ Ich kam ins Grübeln, denn letztlich bedeutete dies, dass sämtliche Anfragen täglich manuell abgeglichen werden. Sowohl für Suchende als auch für die Unternehmen und Behörden bedeutet dies einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand. So entstand die Idee eines zentralen Fundbüros, einer einzigen Anlaufstelle für alle Beteiligten. Für Suchende entwickelten wir Zentralesfundbüro.de bzw. Haveitback.com, die einzige Meta-Suchmaschine für Lost and Found und das größte Onlinefundbüro der Welt. Unternehmen bieten wir eine Software und App, die den gesamten Prozess optimiert, vom automatischen Abgleich von Fundsachen und Anfragen durch Bilderkennung bis hin zur Bezahlung und dem Rückversand.

Was war denn im Verlauf Ihres Projektes bislang die größte Hürde, die Sie zu nehmen hatten?

Unternehmen und Behörden klar zu machen, dass es eine modernere Lösung gibt als den bisherigen Marktführer und unseren größten Konkurrenten: Microsoft Excel. Die Fehleranfälligkeit dieser Systeme ist offensichtlich: Wird das iPhone erst einmal als „Ei-Phone“ in die Tabelle eingetragen, bleibt es auf ewig unauffindbar.

Was war die größte Überraschung, die Sie erlebt haben, mit dem Projekt?

Die größte Überraschung  war, dass wir mit einer Idee, die so offensichtlich scheint, als erste aufschlagen können. Auch das positive Feedback hat uns nahezu überwältigt. Zuletzt war es der gewonnene Platz bei StartX, dem Accelerator der Universität Stanford. Drei Monate werden wir im Silicon Valley verbringen. Zuvor war uns bereits Ähnliches mit dem German Accelerator gelungen.

Mit welchem Angebot oder mit welchem Service kann man die Förderung von Start-ups verbessern oder optimieren?

Ich finde es schon sehr spannend, was das HOLM mit dem Start-up Zentrum anbietet. Deshalb bin ich hier. Das HOLM bietet die Möglichkeit, in so einer zentralen Gegend wie dem Rhein-Main-Gebiet ein Büro haben zu können. Und das auch noch in der Nähe zu einem unserer größten Kunden. Eine solche Nähe ist enorm wichtig und wertvoll. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Vernetzung von Start-Ups untereinander. Gerade in Co-Offices bieten sich hier weitreichende Möglichkeiten, wie wir in den USA feststellen durften. Wenn ich mir zusätzlich etwas wünschen könnte, dann vielleicht noch mehr visionäre Venture-Capital-Geber in Deutschland mit tieferen Taschen.

Interview: Jürgen Schultheis

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de