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Frankfurt am Main, den 27.05.2019

Neuer Premiumpartner am HOLM: Infront Consulting & Management GmbH

Seit 1. Januar 2019 ist der Hidden Champion Infront Consulting neuer Premiumpartner des House of Logistic and Mobility. Das Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg begleitet seine Kunden mit eigenen, oft haptischen Methoden bei der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, Prozessen und Strukturen. Über die besonderen Herausforderungen der Digitalisierung für Kunden unseres neuen Premiumpartners haben wir mit Axel Marschall, Partner der Infront Consulting & Management GmbH, gesprochen. 

Warum beschäftigt sich Infront Consulting mit dem Thema Digitalisierung?
Die Digitalisierung verändert alle Dimensionen der Geschäftstätigkeit. Geschäftsmodelle, Spielregeln, Prozesse und Strukturen müssen auf diese Veränderungen neu ausgerichtet werden. Wir unterstützen seit einer Dekade branchenübergreifend etablierte Unternehmen dabei, auch in der digitalen Zeit erfolgreiche Geschäftsmodelle betreiben zu können. 

Was unterscheidet Infront Consulting von anderen Beratungsunternehmen?
Unser umfassendes Portfolio ist entscheidend. Wir begleiten unsere Kunden von der Ideen- und Strategieentwicklung über das Testen und Skalieren von Geschäftsmodellen bis hin zur organisatorischen Integration – alles aus einer Hand. Wir setzen eigens entwickelte Methoden und häufig haptische, spielerische Formate ein, um gemeinsam mit unseren Kunden zu neuen, teils überraschenden Ergebnissen zu kommen. Was uns antreibt, ist nicht der große Auftritt, sondern die entscheidende Idee. Seit 2018 ist Infront Consulting eine eigenständige Einheit innerhalb der KPS AG. Wir erweitern so unser Beratungsportfolio weiter in Richtung Konzeption und Implementierung moderner Technologien mit einem international aufgestellten Partner. Kurz gesagt: Wir setzen auf kleine, flexible Teams mit starker Hebelwirkung und auf den flexiblen Einsatz unserer innovativen Methoden.

Großunternehmen und Konzerne sind heute auf vielfältige Weise beim Thema Digitalisierung engagiert. Welche Chancen ermöglicht die Digitalisierung darüber hinaus für kleine und mittlere Unternehmen?
Die digitalen Kanäle öffnen Türen zu Kundengruppen und Marktsegmenten und das zu deutlich geringeren Kosten. Zahlreiche Kooperationsmodelle und das Teilen von Ressourcen bieten Chancen für kleine und mittlere Unternehmen. Allerdings sollten sie die Regeln der Zusammenarbeit in zunehmend offeneren „Ökosystemen“ beherzigen. Mit der passenden Strategie können innovative Herausforderer sogar Wettbewerbsvorteile gegenüber etablierten Platzhirschen erzielen.

Wie entwickelt ist das Verständnis in Unternehmen für die – mutmaßlich – notwendige Digitalisierung der Betriebsabläufe? 
Wir beobachten einen breit angelegten Lernprozess quer über alle Branchen und Unternehmensgrößen. Neue Technologien ermöglichen völlig andere Betriebsabläufe, die sich am Kundennutzen ausrichten. Durch agile Arbeitsmethoden werden Prozess-Prototypen in kurzen Zyklen iterativ umgesetzt. Geschwindigkeit und Flexibilität werden so gesteigert. Wichtig ist es, diese neuen Prozesse im Unternehmen zur Diskussion aufzubereiten, damit nicht nur neue, sondern bessere und am Kunden ausgerichtete Abläufe entstehen.

Welche Kriterien sind für Entscheider wichtig, um über das Wie und Wann eines Transformationsprozesses zu entscheiden? 
Für eine erfolgreiche Transformation ist ein bestimmtes Zusammenspiel von strategischem Zielbild, digitalem Mindset, digitalen Fähigkeiten und dem Einsatz geeigneter Methoden notwendig. Ziel eines jeden Unternehmens muss sein, die eigene, bewährte „DNA“ strategiekonform und zeitlich sinnvoll gestaffelt um passende „agile DNA-Elemente“ zu ergänzen, um in digitalen Zeiten weiter zu prosperieren. Zu berücksichtigen ist auch, dass der Erwerb digitaler Fähigkeiten und Methoden bei zunehmendem technologischem Wandel nicht endet, sondern zur Daueraufgabe wird.

Wie schaffen Sie Akzeptanz für einen Wandel, der in Belegschaften in der Regel reserviert aufgenommen wird? 
Indem wir die Mitarbeiter an der Interpretation von Herausforderungen sowie der Erarbeitung von Lösungen umfassend beteiligen und einbeziehen – und das von Anfang an.

Welches Potenzial hat die Digitalisierung in der Logistik- und Mobilitätsbranche? 
Ein enorm hohes Potenzial. Es ist doch so: Die Mobilität von Menschen und Gütern wird durch globale Trends geprägt, in denen sich die Prinzipien der Digitalisierung mit positiven Schockwellen ausbreiten. Die Veränderungsgeschwindigkeit ist unglaublich hoch. Das merken wir selbst auch als Kunden. Ich nutze Apps und digitale Dienste für alle Aspekte meiner Reisekette.  Erhöhte Transparenz, neue Formen der Zusammenarbeit und die digitalen Technologien verändern die Erfolgsmuster und die Geschäftsmodelle. Alle Player müssen sich mit ihrer Positionierung, aber auch mit der konkreten Ausprägung ihrer Prozesse und Leistungen auseinandersetzen.  

Welche Effekte erwarten Sie in dieser Branche durch die Digitalisierung? 
Vor allem Echtzeitinformationen und neue digitale Vertriebskanäle. Grundsätzlich aber auch einfach mehr Transparenz und damit einhergehend fundamentale Veränderungen des Betriebs. 

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen beim Thema Digitalisierung? 
Die Geschwindigkeit und die Tragweite der Veränderungen steigen. Bewährte Erfolgsmuster sind kontinuierlich zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, ohne die eigene Position und Identität zu verlieren. Dies erfordert einen strategischen Kompass, der sich flexibel an Marktentwicklungen ausrichtet. Das Thema Wandel wird bei Mitarbeitern nach unserer Beobachtung oft spät und nicht konsequent genug angegangen, genauso wie die Ausbildung neuer Kompetenzen.

Warum haben Sie sich für ein Engagement im HOLM entschieden?
Das HOLM bietet ein einzigartiges Netzwerk aus spannenden Unternehmen, Innovationslaboren, Forschung, Lehre und Politik und ist eine vitale Plattform für Begegnungen. Unsere Berater können ihre Erfahrungen aus internationalen Logistik- und Mobilitätsprojekten einbringen, aktiv mit diesem Ökosystem arbeiten und in ihm lernen.

Welche Partner suchen Sie für die künftige Arbeit?
Wir suchen Partner, zu denen wir passen und mit denen wir neue Wege gehen können. Unsere DNA ist auf partnerschaftliche Zusammenarbeit, Innovation und die Begeisterung für Ergebnisse ausgerichtet. Dabei interessieren wir uns nicht nur für die Aufgabe, sondern auch für die Menschen hinter den Geschäften.