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Frankfurt am Main / Offenbach am Main, den 05.03.2018

Multimodalität attraktiver machen

Minister Rhein übergibt Förderbescheid im Wert von 3,5 Mio Euro an LOEWE-Schwerpunkt "Infrastruktur- Design - Gesellschaft"


Wissenschaftsminister Boris Rhein hat Anfang März in der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach den neuen LOEWE-Schwerpunkt „Infrastruktur – Design – Gesellschaft“ vorgestellt und einen Förderbescheid überreicht. Unter der Federführung der HfG beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher mit der Mobilität in Städten der Zukunft. Es ist das erste Mal, dass eine Kunsthochschule ein Projekt des Forschungsförderprogramms LOEWE leitet. Das Land Hessen fördert den Schwerpunkt bis zum Jahresende 2021 mit rund 3,5 Millionen Euro.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Ich freue mich über diesen Meilenstein in der LOEWE-Geschichte und noch mehr darüber, dass die Hochschule für Gestaltung die Federführung für dieses wegweisende LOEWE-Projekt übernommen hat. Mobilität und die Frage, wie wir uns künftig fortbewegen, ist ein Zukunftsthema. Der neue LOEWE-Schwerpunkt bezieht erstmals das Design in diese Fragestellung ein. Für die weitere Entwicklung des gesamten Forschungs- und Gestaltungsfeldes Mobilität ist das geplante Vorhaben damit von zentraler Bedeutung.“

Der LOEWE-Schwerpunkt „Infrastruktur – Design – Gesellschaft“ ist ein gemeinsames Forschungsvorhaben der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Frankfurt University of Applied Sciences, der Goethe-Universität Frankfurt und der TU Darmstadt. Auch die House of Logistics und Mobility (HOLM) GmbH, der Rhein-Main-Verkehrsverbund und die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) beteiligen sich.

Neue Mobilitätskonzepte eröffnen die Chance auf eine neue stadträumliche und landschaftliche Gestaltung. Mobilitätsdesign der Zukunft vereint Verfügbarkeit, Umweltfreundlichkeit, Funktionalität und Ästhetik, teilt die HfG mit. Im LOEWE-Forschungsprogramm wird „am Beispiel des Ballungsraums Rhein-Main untersucht, wie man mit Mobilitätsdesign ein multimodales, umweltfreundliches, nachhaltiges Mobilitätsverhalten fördern kann“, sagt Prof. Kai Vöckler, Sprecher des LOEWE-Projektes. „Unsere Grundthese ist: Wenn man erreichen möchte, dass Menschen auf die individuelle Nutzung ihres Autos verzichten, dann muss man gestalten. Da geht es um Verhalten, Einstellungen, Wünsche und Bedürfnisse.“

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen Lösungsansätze entwickeln, die Menschen dazu bringen sollen, unterschiedliche Verkehrsmittel zu nutzen und sich so umweltfreundlich fortzubewegen. Dabei spielt das Smartphone eine große Rolle: Mit ihm kann man sich digital vernetzen und sowohl Bus und Bahn als auch individuelle Angebote wie Carsharing koordinieren. Das Design kommt bei der Frage ins Spiel, wie die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer bei der Gestaltung neuer Mobilitätsangebote einbezogen werden und wie zum Beispiel Apps dafür aussehen können. Design wird angesichts von Digitalisierung, Individualisierung und Flexibilisierung der Nachfrage im Verkehr immer wichtiger.

Bei seinem Besuch überreichte Wissenschaftsminister Boris Rhein den Förderbescheid über rund 3,5 Millionen Euro an Prof. Bernd Kracke, den Präsidenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Zudem übergab der Minister LOEWE-Urkunden an vier Wissenschaftler der am LOEWE-Schwerpunkt beteiligten Hochschulen.

Pressemitteilung des Ministeriums.

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de