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Frankfurt am Main, den 24.04.2018

Nahtlos, komfortabel, schneller und günstiger

Earth Day 2018 in der IHK Frankfurt am Main macht die Mobilität der Zukunft zum Thema


Nahtlos, komfortabel, schneller und günstiger: Das prägt nach Einschätzung von Derek M. Pankratz (Deloitte Services LP / USA) die Mobilität der Zukunft. Wir alle sind nach Einschätzung von Pankratz aufgerufen, über die Basis der modernen Gesellschaft neu nachzudenken und sie neu zu profilieren. Dazu gehöre auch, über das gesamte System der Mobilität nachzudenken, das im starken Wandel begriffen und Mega-Trends ausgesetzt sei, die disruptive Kraft hätten.

Pankratz sieht die Zukunft in der shared mobility, die geprägt sei durch das System einer „mobility as a service“, analog zur Entwicklung in der Software, in deren Verlauf das Programm nicht mehr auf der eigenen Festplatte, sondern die Funktionen je nach Bedarf aus dem Netz geladen werden. Zudem geht der Deloitte-Experte davon aus, dass der Anteil der Elektroautos wachsen und das Autonome Fahren an Bedeutung gewinnen wird.   

Pankratz  sprach und diskutierte beim Earth Day 2018 in der IHK Frankfurt am Main, der vom Earth Day International Komitee und vom US-Generalkonsulat in Frankfurt am Main veranstaltet worden ist.

Die Veranstaltung war von der Leiterin der US-Konsularabteilung Mary Emma Arnold eröffnet worden. Sie sprach über die Entwicklung des Verkehrssystems in den USA und über die Erschließung des riesigen Gebietes durch den Bau der Eisenbahn und darüber, wie sich die Reisezeiten verkürzt hätten. Zum wirtschaftlichen Erfolg durch die technischen Innovationen im Verkehrssektor gehörten nach Einschätzung von Arnold aber auch Belastungen, die etwa durch die Zersiedlung (sprawl) und das Wachstum der Suburbs entstanden seien. Heute gehe es darum zu fragen, wie der Transportsektor in 20 Jahren funktioniere und welche Auswirkungen etwa Regulierungen auf die Mobilität von morgen hätten.

Im Kontext des Masterplans 100% Klimaschutz sieht auch Stefan Franke, Masterplan-Manager im Landkreis Marburg-Biedenkopf, die wachsende Bedeutung von gemeinschaftlichen Nutzungen. Dazu zählen Pendlerportale, Fahrgemeinschaften und so genannte Dorfauto-Vereine. Es gelte, Verkehre zu vermeiden, etwa durch den Umstieg auf das E-Bike oder fahrende „Tante-Emma“-Läden, die die Bevölkerung in ländlichen Gebieten mit Lebensmitteln versorgten. Eine wichtige Rolle spielten auch Mobilitätsmanagementkonzepte und Mobilitätstage für Beschäftigte in Verwaltungen und Unternehmen um für das Thema Verkehrswende und Klimawandel und den Zusammenhang mit dem Verkehrswachstum zu informieren.

Jürgen Schultheis, Senior Manager am House of Logistics and Mobility (HOLM), zeigte in seinem Vortrag aktuelle Trends in der Motorisierung und im Pendlerverhalten auf und sprach über die Umweltwirkungen verschiedener Energieträger und die Effizienz unterschiedlicher Antriebsarten. Schultheis sagte, dass Verkehrs- und Energiewende mit Digitalisierung und Ressourceneffizienz stärker zusammengedacht werden müssten, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Allerdings seien weder Politik noch Wirtschaft auf die immensen Anforderungen ausreichend vorbereitet, die aus dem exponentiellen Wachstums der Datenströme und im Energieverbrauch abzusehen seien. Auf diesem Feld müssten Energie-, Verkehrs- und IKT-Sektor weitaus stärker kooperieren als bislang.   

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de