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Frankfurt am Main, den 22.06.2016

Hemmnisse für die Nutzung elektromobiler Angebote abbauen

DieMoRheinMain legt Zwischenbilanz vor


Elektromobile Angebote können einen wesentlichen Lösungsbeitrag zu Herausforderungen im Klima-, Umwelt- und Lärmschutz leisten. Nach wie vor stehen jedoch Hemmnisse wie lange Ladezeiten, geringe Reichweiten oder schwer kalkulierbare Aufwendungen einer schnellen Diffusion in die Gesellschaft entgegen. Spezifische, auf die Anforderungen der Elektromobilität abgestimmte und entsprechend vernetzte Dienstleistungen und Dienstleistungsbündel sind in der Lage, einen Großteil der Restriktionen zu kompensieren und so die Integration der Elektromobilität in vorhandene Mobilitätssysteme zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck kooperieren unter der Konsortialführerschaft der House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH die Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) und die Universität Kassel.

Bei der Zwischenbilanzkonferenz Ende Juni im House of Logistics and Mobility haben die Partner erste Ergebnisse präsentiert. Die Frankfurt University hat Mobilitätstypen und ihre spezifischen Anforderungen an das Verkehrssystem analysiert. Eines der Ergebnisse lautet:  Nicht jede Dienstleistung im Bereich Elektromobilität ist für jeden Mobilitätstyp geeignet. Gleichzeitig gibt es ein großes Nutzerpotenzial unter vier von insgesamt sieben Mobilitätstypen für Dienstleistungen in der Elektromobilität.

Mit einem energieeffizienten Routing, wie es das Fraunhofer Institut LBF entwickelt hat, lässt sich auf Basis von toppographischen Daten, von Temperatur und Wegelänge inzwischen recht genau prognostizieren, ob das für die Fahrt ausgewählte Elektrofahrzeug den Weg von A nach B auch energetisch bewältigen kann.

Bei multimodalen Tarifen, die von der Universität Kassel untersucht werden, spricht sich jeder dritte oder vierte regelmäßige Nutzer des ÖPNV dafür aus, weitere Angebote wie Fernzug, Taxi oder Leihfahrrad in Anspruch nehmen zu wollen.  Darüber hinaus geben solche Tarife, mit denen mehrere Verkehrsmittel genutzt werden können, auch einen Anreiz, elektromobile Angebote auszuprobieren.

Förderlich ist zudem eine Toolbox für Kommunen, mit der Verwaltungen Informationen und Empfehlungen gegeben werden, auf welcher Ebene und mit welchen Mitteln die Rahmenbedingungen so gestaltet werden können, dass die Einführung von Elektromobilität ermöglicht und erleichtert wird.

Beispiele neuer Stadtviertel in Darmstadt und Mainz zeigen zudem, dass die Beschränkung von Stellplätzen im Viertel, eine bürgerorientierte Mobilitätsberatung und eine entwickelte ÖPNV-Infrastruktur, die fertiggestellt ist, bevor die Bürger ins Quartier ziehen, den Erfolg von Dienstleistungen für die Elektromobilität begünstigen können.       

Die Projektpartner in DieMoRheinMain entwickeln praxisnahe Dienstleistungen zur Elektromobilität für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, die öffentliche Hand und Aufgabenträger und erproben diese in konkreten Anwendungsfällen vor Ort. Um die Dienste auch in anderen Regionen unter veränderten Rahmenbedingungen anwenden zu können, werden sie in standardisierte Module überführt und in Form einer Toolbox zur Verfügung gestellt.

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de