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Frankfurt , den 06.03.2016

"Den Kundennutzen extrem stark nach vorne gestellt"

Sven Piller, Piero Divasto, Kevin Feil, Terenze Yuen und Lukas Schmidt siegen als Team "Time Traveller" beim Hackathon@HOLM


Unwirklich sei das im Moment, sagt Sven Piller (Bild), Mitglied im Team „Time Traveller“. Gerade eben hat der Geschäftsführer des House of Logistics and Mobility, Michael Kadow, die Entscheidung der Hackathon@HOLM-Jury bekanntgegeben, das Team um Piller mit dem ersten Preis auszuzeichnen. 5000 Euro erhält das Quintett für seine App, die seit Freitagabend entstanden ist und die dem Reisenden das Leben leichter machen wird. Mit einem Klick und ein paar Tastendrücken bekommt der Reisende mit der App von Time Traveller alles, was er braucht, wenn er unterwegs ist.

Aber jetzt plagt Piller wie seine vier Partner erst einmal die Müdigkeit, „36 Stunden an einer App arbeiten, ist extrem“, sagt Piller, „so ganz realisieren kann man das erst morgen, was passiert ist“. Und geht gleich ein wenig hart mit sich ins Gericht, weil das nach Floskel klingt, was es aber keineswegs ist angesichts dieses Programmier-Marathons, an dem zwölf Teams mit insgesamt 65 Personen teilgenommen haben. Teams, deren Mitglieder zum Teil aus Usbekistan, aus Chile, der Türkei und aus Großbritannien stammen.

 

Staatssekretär Mathias Samson: "Hier setzen sich junge Leute hin und entwickeln großartige Ideen, mit denen der Alltag für Reisende einfacher und komfortabler gestaltet werden kann."

 

Was macht die App zur Lösung des Tages? „Dass wir den Kundennutzen extrem stark nach vorne gestellt haben“, sagt Piller. „Wir wollen, dass der Reisende nur eine Eingabe machen muss, ein paar Mal Daumendrücken, etwa die Eingabe von Flugnummer, und das war´s. Mir persönlich hat das bisher immer zu lange gedauert. Deswegen wollten wir eine einfache Lösung haben.“

Es hat, sagt Piller, viele ähnliche Ideen gegeben, die im Verlauf des Hackathon@HOLM entwickelt worden sind, was damit zusammenhängt, „dass verschiedene APIs vorgegeben worden waren. Das legt schon die Richtung fest, in die es geht.“ Und doch hat es sehr unterschiedliche Ansätze für Lösungen in anderen Teams gegeben, „Lösungen, da wär´ ich gar nicht auf die Idee gekommen“, sagt Piller.

Das Team von „Time Traveller“ hat im Laufe des Freitagabends zusammengefunden. Die fünf jungen Männer saßen an einem Tisch, lernten sich kennen und kamen so zusammen. „Wir haben dann gefragt, wer hat eine Idee. Dann kam das Brainstorming, und um 22 Uhr am Freitagabend war der use case fertig. Dann haben wir das Backend bis Samstagmorgen 6 Uhr festgezurrt, danach kamen die Frontend-Leute vom Schlafen zurück und haben weiter gemacht, während die Backend-Leute schlafen gegangen sind.“

Piller und das Team von Time Traveller haben das Umfeld im House of Logistics and Mobility genossen. „Der Vorteil ist, dass es relativ ruhig ist, es gibt kaum Ablenkung, alle hocken auf einem Fleck. Die API-Betreuer waren da, wir konnten direkt Rücksprache halten, wenn Fragen aufgetreten sind, etwa zu speziellen API-Abfragen, oder wenn sie uns Hinweise gegeben haben, wie man bestimmte Sachen eleganter lösen kann. So schnell kann man bei den ganzen Dokumentationen ja nicht durchblicken.“

Das alles sei recht fruchtbar gewesen, sagt Piller, „auch diese Rundum-Sorglos-Versorgung. Man konnte sich kaum bewegen, ohne über das Essen zu stolpern.“

Einer der interessierten Beobachter am Sonntagvormittag war Hessens Staatssekretär Mathias Samson, Aufsichtsratsvorsitzender der HOLM GmbH. „Eine viel bessere Möglichkeit, als bei diesem Event darzustellen, wie stark Digitalisierung und moderne Mobilität zusammengehören, gibt es kaum“, sagt Samson. „Hier setzen sich junge Leute hin und entwickeln großartige Ideen, mit denen der Alltag für Reisende einfacher und komfortabler gestaltet werden kann.“

Samson sagt, er sei tief beeindruckt von den Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Innerhalb von 36 Stunden so komplexe Applikationen herzustellen, mit denen tatsächlich demonstriert werden kann, wie Wege- und Reiseketten besser und einfacher gestaltet werden können, das finde ich sehr, sehr beeindruckend.“

Das Format des Hackathon hält der Staatssekretär für das HOLM deshalb auch für besonders geeignet. „Das HOLM von seinem Grundgedanken her soll ein Kreativraum sein,wo man neue Lösungen in Kombination verschiedener Partner generieren kann. Genau das ist hier mit dem Hackathton@HOLM in den vergangenen 36 Stunden passiert. Deswegen halte ich das für ein ganz wichtiges Element zur Weiterentwicklung des HOLM.“

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de